Das Unternehmen, welches vor Kurzem erst durch Vodafone für 18,4 Milliarden Euro übernommen wurde, schaltet ab heute und ohne Zutun der Nutzer die HD-Telefonie in dem eigenen Kabelnetz frei. Ob das in Verbindung mit der Übernahme steht, ist unklar. Doch dieses Feature ist an bestimmten Vorgaben gebunden.
HD-Telefonie überträgt das gesamte Frequenzspektrum der menschlichen Stimme. So soll sich ein Telefonat in der Theorie und Praxis anhören, als würde man ein Face-To-Face Gespräch führen. Außerdem schirmt der Übertragungsstandard Codec G.722 Geräusche besser ab.
Doch nicht alle Nutzer profitieren davon. Voraussetzung für die HD-Telefonie ist mindestens eine FRITZ!Box 6490 oder eine 6591, die zurzeit mit DOCSIS 3.1 in Bochum getestet wird. Dort wird ebenfalls seit Kurzem 1 Gigabit/s im Kabelnetz übertragen. Neben dem Router muss auch das Telefon die HD-Telefonie unterstützen. Das eignen sich viele Gigaset-Geräte, das FRITZ!Fon C5 beispielsweise und diverse andere Geräte von verschiedenen Herstellern.
Am besten funktioniert die HD-Telefonie, wenn die Gegenseite das ebenfalls unterstützt, weil sonst bleibt der Mehrwert in der Leitung liegen
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