Einstellungen für IPV6 im Router
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
die erste ist die von deinem, der test ausführenden gerät
und die 2 ist die die fritzbox hat
und die 2 ist die die fritzbox hat
Anzeige zu Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Hallo Kasimir, schau doch mal ob du bei
PŸUR Internet
oder
Gigabit Internet
fündig wirst.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Alle mein Geräte haben eine IPv6 Adresse mit dem globalen Präfix 2a02:2450:102d:479. Warum hat die Fritzbox einen anderen ? Der globale Präfix wird doch von PY zugewiesen.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
hmm, stimmt... evtl hat ein gerät noch eine von vorhergehenden präfix... 
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Also bei IPv4 würde ich sagen es handelt sich um CGN. Aber bei IPv6 ??
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Das ist ja das, was ich in deinem anderen Thread u.a. erwähnt hatte:
Die Fritzbox (oder auch die Kabelbox) bekommen unterschiedliche Präfixe für WAN und LAN. WAN-seitig hast du ein /128er. Das ist sozusagen eine 1:1-Verbindung zwischen TC und deinem Gerät. Per Prefix-Delegation bekommst du dann ein /64er-Präfix. Das ist das, was die Fritzbox nun im LAN mitteilt, und aus der sich die Geräte dann ihre Adresse zusammenstellen können (oder zusammengestellt bekommen).
Die Fritzbox könnte sich selbst auf dem LAN-Interface nun auch zusätzlich eine Adresse aus diesem 64er zuteilen, tun Router idR aber nicht. Denn im LAN wird eigentlich per fe80::-Link-Lokalen Adressen kommuniziert. Wenn die Fritzbox Anfragen nach draußen macht, wird sie dazu also ihre 128er nutzen. Das führt dann eben zu dem Problem, dass der DDNS-Client auf der Fritzbox nicht das richtige Präfix mitteilt bzw. kennt. Wenn ich mich richtig erinnere, ist AVM dieses "Problem" (eigentlich: Designschwäche, betrifft also nicht nur AVM) bekannt, und man hat zumindest mal überlegt, dass man das interne Präfix in Erfahrung bringen will für die DDNS-Updates.
Und hier kommen wir eben zu dem Punkt, dass die Geräte Oberflächen-mäßig noch nicht wirklich auf IPv6 mit dynamischen Präfixen eingestellt sind. Man wird also vorerst auch hier einen Umweg über einen RasPi o.ä. machen müssen.
Die Fritzbox (oder auch die Kabelbox) bekommen unterschiedliche Präfixe für WAN und LAN. WAN-seitig hast du ein /128er. Das ist sozusagen eine 1:1-Verbindung zwischen TC und deinem Gerät. Per Prefix-Delegation bekommst du dann ein /64er-Präfix. Das ist das, was die Fritzbox nun im LAN mitteilt, und aus der sich die Geräte dann ihre Adresse zusammenstellen können (oder zusammengestellt bekommen).
Die Fritzbox könnte sich selbst auf dem LAN-Interface nun auch zusätzlich eine Adresse aus diesem 64er zuteilen, tun Router idR aber nicht. Denn im LAN wird eigentlich per fe80::-Link-Lokalen Adressen kommuniziert. Wenn die Fritzbox Anfragen nach draußen macht, wird sie dazu also ihre 128er nutzen. Das führt dann eben zu dem Problem, dass der DDNS-Client auf der Fritzbox nicht das richtige Präfix mitteilt bzw. kennt. Wenn ich mich richtig erinnere, ist AVM dieses "Problem" (eigentlich: Designschwäche, betrifft also nicht nur AVM) bekannt, und man hat zumindest mal überlegt, dass man das interne Präfix in Erfahrung bringen will für die DDNS-Updates.
Und hier kommen wir eben zu dem Punkt, dass die Geräte Oberflächen-mäßig noch nicht wirklich auf IPv6 mit dynamischen Präfixen eingestellt sind. Man wird also vorerst auch hier einen Umweg über einen RasPi o.ä. machen müssen.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Ddns für ipv6 kann man doch bequem von dem jeweiligen Client machen... Und wenn man nat für ipv6 macht, passt es ja wieder
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
@oschn
Also da habe ich ein grundsätzliches Verständnisproblem. IPv6 Adressen sind 128bit lang. Davon sind die ersten 64 Bit der Network Präfix und die letzten 64 Bit der Interface Identifier. Mit diesen beiden Adressteilen ist ein Gerät im Netz eindeutig identifiziert. Durch Privacy Extensions kann der Interface Identifier sich ändern, so dass ein Gerät nicht immer mit der gleichen Adresse zugreift. Für die lokale Kommunikation gibt es die ULA Adressen die nur im LAN benutzt werden und nicht in das Internet geroutet werden.
Soweit richtig ?
Was ist nun ein /128 Präfix ? Wenn der Präfix gleich der Adresslänge ist, dann kann ein einzelnes Gerät doch gar nicht angesprochen werden ((Fehlender Interface Identifier) ?
Hier sieht man die drei IPv6 Adressen:
Oben die Adresse mit festen Interface Identifier. Darunter die Adresse mit privacy Extensions. Zum Schluss die ULA Adresse.
Also da habe ich ein grundsätzliches Verständnisproblem. IPv6 Adressen sind 128bit lang. Davon sind die ersten 64 Bit der Network Präfix und die letzten 64 Bit der Interface Identifier. Mit diesen beiden Adressteilen ist ein Gerät im Netz eindeutig identifiziert. Durch Privacy Extensions kann der Interface Identifier sich ändern, so dass ein Gerät nicht immer mit der gleichen Adresse zugreift. Für die lokale Kommunikation gibt es die ULA Adressen die nur im LAN benutzt werden und nicht in das Internet geroutet werden.
Soweit richtig ?
Was ist nun ein /128 Präfix ? Wenn der Präfix gleich der Adresslänge ist, dann kann ein einzelnes Gerät doch gar nicht angesprochen werden ((Fehlender Interface Identifier) ?
Hier sieht man die drei IPv6 Adressen:
Oben die Adresse mit festen Interface Identifier. Darunter die Adresse mit privacy Extensions. Zum Schluss die ULA Adresse.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
@Kasimir:
Wer will denn NAT bei IPv6? Man will ja gerade weg von NAT. Und viele Geräte dürften NAT bei IPv6 auch gar nicht unterstützen, da unerwünscht.
@berndione:
Ich hoffe, ich bringe hier nicht ausversehen den einen oder anderen Begriff durcheinander. Aber nein, es gibt keine fest Präfix-Länge. Präfix ist eigentlich nur das, was bei IPv4 als Subnetz bezeichnet wurde. Richtig ist, dass sich eine IPv6-Adresse normalerweise(!) aus Präfix und Interface Identifier zusammensetzt, muss aber nicht. Es gibt ja teilweise Provider, die dir ein 56er oder gar ein 48er Präfix zuteilen, sodass du dir weitere Subnetze basteln kannst. Idealerweise ist aber die kleinste Größe ein 64er, damit eben die SLAAC-Autokonfiguration funktioniert. Wie SLAAC bei z.B. einem 56er Präfix funktioniert, weiß ich leider auch nicht auswendig.
Link-Lokale Adressen sind noch etwas anderes. Link-Lokal funktioniert immer bis zum nächsten Router. ULA-Adressen hingegen funktionieren auch über Router hinweg, müssen aber auch entsprechend eingerichtet werden. Einsatzszenario wäre z.B. die Einwahl per VPN in ein Firmennetz, bei dem dann das lokale Netz seine eigene Adressstruktur hat, auch wenn Router dabei zum Einsatz kommen. Link-Lokal wird hingegen genutzt, wenn nichts weiter eingerichtet ist, und ist auch essentiell für die Autokonfiguration.
Jedenfalls bekommt der Router auf dem WAN-Interface ein eigenes Subnetz, und das ist eben ein 128er. Die Adresse wird dort per DHCPv6 zugewiesen, und nicht per SLAAC. Warum man das macht, oder ob man das machen müsste, kann ich dir nicht sagen. Es scheint aber zumindest üblich zu sein. Denn ansonsten bräuchtest du auf jeden Fall mindestens ein 63er-Präfix, denn das WAN-Interface befindet sich ja in einem anderen Netz, als das LAN-Interface. Es muss also zwischen beiden Netzen geroutet werden, und das geht nur mit verschiedenen Präfixen. Das /128er findet man übrigens auch bei Mobilgeräten. Als Problem ergibt sich daraus, dass ein Mobilgerät (z.B. ein 4G-Router) seinen eigenen Clients kein IPv6 zur Verfügung stellen kann, da er nur eine einzelne IPv6 zur Verfügung hat. Denn die Mobilfunkbetreiber gehen erstmal von Smartphones aus. Wobei selbst die ja Tethern könnten. Das führt dazu, dass Google als eigentlicher IPv6-Vorreiter im Android-Bereich doch eher konservativ vorgeht. Android-Geräte unterstützen z.B. keine Adresszuweisung per DHCPv6.
Und um ein Gerät anzusprechen, brauchst du nur seine IPv6-Adresse. Wie der Interface-Identifier lautet, ist ja eigentlich egal. Bei DHCPv6 hat der ja gar keine Bedeutung.
PS: Da ich die Absätze oben nicht alle der Reihe nach geschrieben habe, könnte es sein, dass der rote Faden irgendwo mal verloren geht. Ich hoffe aber, dass es größtenteils verständlich ist.
Edit: "Verbindungslokal" ist nicht ULA, sondern "Link-local". ULA nutzt fc00::/7, Link-Lokal hingegen fe80::/64. Du siehst übrigens auch schön, dass die FritzBox als Gateway nicht mit einer globalen IPv6 angegeben ist, sondern eben mit ihrer verbindungslokalen fe80::/64-Adresse.
Wer will denn NAT bei IPv6? Man will ja gerade weg von NAT. Und viele Geräte dürften NAT bei IPv6 auch gar nicht unterstützen, da unerwünscht.
@berndione:
Ich hoffe, ich bringe hier nicht ausversehen den einen oder anderen Begriff durcheinander. Aber nein, es gibt keine fest Präfix-Länge. Präfix ist eigentlich nur das, was bei IPv4 als Subnetz bezeichnet wurde. Richtig ist, dass sich eine IPv6-Adresse normalerweise(!) aus Präfix und Interface Identifier zusammensetzt, muss aber nicht. Es gibt ja teilweise Provider, die dir ein 56er oder gar ein 48er Präfix zuteilen, sodass du dir weitere Subnetze basteln kannst. Idealerweise ist aber die kleinste Größe ein 64er, damit eben die SLAAC-Autokonfiguration funktioniert. Wie SLAAC bei z.B. einem 56er Präfix funktioniert, weiß ich leider auch nicht auswendig.
Link-Lokale Adressen sind noch etwas anderes. Link-Lokal funktioniert immer bis zum nächsten Router. ULA-Adressen hingegen funktionieren auch über Router hinweg, müssen aber auch entsprechend eingerichtet werden. Einsatzszenario wäre z.B. die Einwahl per VPN in ein Firmennetz, bei dem dann das lokale Netz seine eigene Adressstruktur hat, auch wenn Router dabei zum Einsatz kommen. Link-Lokal wird hingegen genutzt, wenn nichts weiter eingerichtet ist, und ist auch essentiell für die Autokonfiguration.
Jedenfalls bekommt der Router auf dem WAN-Interface ein eigenes Subnetz, und das ist eben ein 128er. Die Adresse wird dort per DHCPv6 zugewiesen, und nicht per SLAAC. Warum man das macht, oder ob man das machen müsste, kann ich dir nicht sagen. Es scheint aber zumindest üblich zu sein. Denn ansonsten bräuchtest du auf jeden Fall mindestens ein 63er-Präfix, denn das WAN-Interface befindet sich ja in einem anderen Netz, als das LAN-Interface. Es muss also zwischen beiden Netzen geroutet werden, und das geht nur mit verschiedenen Präfixen. Das /128er findet man übrigens auch bei Mobilgeräten. Als Problem ergibt sich daraus, dass ein Mobilgerät (z.B. ein 4G-Router) seinen eigenen Clients kein IPv6 zur Verfügung stellen kann, da er nur eine einzelne IPv6 zur Verfügung hat. Denn die Mobilfunkbetreiber gehen erstmal von Smartphones aus. Wobei selbst die ja Tethern könnten. Das führt dazu, dass Google als eigentlicher IPv6-Vorreiter im Android-Bereich doch eher konservativ vorgeht. Android-Geräte unterstützen z.B. keine Adresszuweisung per DHCPv6.
Und um ein Gerät anzusprechen, brauchst du nur seine IPv6-Adresse. Wie der Interface-Identifier lautet, ist ja eigentlich egal. Bei DHCPv6 hat der ja gar keine Bedeutung.
PS: Da ich die Absätze oben nicht alle der Reihe nach geschrieben habe, könnte es sein, dass der rote Faden irgendwo mal verloren geht. Ich hoffe aber, dass es größtenteils verständlich ist.
Edit: "Verbindungslokal" ist nicht ULA, sondern "Link-local". ULA nutzt fc00::/7, Link-Lokal hingegen fe80::/64. Du siehst übrigens auch schön, dass die FritzBox als Gateway nicht mit einer globalen IPv6 angegeben ist, sondern eben mit ihrer verbindungslokalen fe80::/64-Adresse.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Vielleicht liegt es auch am unterschiedlichen Verständnis der Begriffe. So verstehe ich es: ( IPv6 ist für mich noch eine relativ neue Welt)
Ein kann Präfix maximal 64 Bit lang sein also /64. Wenn dir ein Provider ein /56 Netz zuteilt dann hast du einfach einen grösseren Adressraum für dich. Den Unterschied zwischen LAN und WAN gibt es nicht mehr. Die Segmentierung des Netzes erfolgt durch Präfix und Interface Identifier. Ein /128 Präfix wäre das gesamte Internet.
Die Fritzbox wird via DHCPv6 mit einer 128 Bit Adresse versorgt ? Richtig ?
Wie erhalten die Geräte ihren Präfix aus denen sie ja mit dem Interface Identifier ihre IPv6 Adresse bilden ?
Irgendwie verknotet sich gerade meine Großhirnrinde
PS: Link lokal und ULA ist klar. Habe es in einen Topf geworfen.
Ein kann Präfix maximal 64 Bit lang sein also /64. Wenn dir ein Provider ein /56 Netz zuteilt dann hast du einfach einen grösseren Adressraum für dich. Den Unterschied zwischen LAN und WAN gibt es nicht mehr. Die Segmentierung des Netzes erfolgt durch Präfix und Interface Identifier. Ein /128 Präfix wäre das gesamte Internet.
Die Fritzbox wird via DHCPv6 mit einer 128 Bit Adresse versorgt ? Richtig ?
Wie erhalten die Geräte ihren Präfix aus denen sie ja mit dem Interface Identifier ihre IPv6 Adresse bilden ?
Irgendwie verknotet sich gerade meine Großhirnrinde
PS: Link lokal und ULA ist klar. Habe es in einen Topf geworfen.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
64-Bit-Trennung ist nur für SLAAC relevant. Ansonsten kannst du die längen relativ frei bestimmen.
Der Fritzbox wird per Prefix-Delegation ein Präfix mitgeteilt, dass die selbst verteilen darf.
Das Präfix sagt ja erstmal nur, wo das jeweilige Netz zu Ende ist. Alle anfragen, die über das Präfix hinausgehen, müssen also an den Router. Ubd so geht das dann beim 128er so, dass eben jede Anfrage an den Router gehen muss (und wenn man selbst der Router ist).
Der Fritzbox wird per Prefix-Delegation ein Präfix mitgeteilt, dass die selbst verteilen darf.
Das Präfix sagt ja erstmal nur, wo das jeweilige Netz zu Ende ist. Alle anfragen, die über das Präfix hinausgehen, müssen also an den Router. Ubd so geht das dann beim 128er so, dass eben jede Anfrage an den Router gehen muss (und wenn man selbst der Router ist).
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Ok. Ich lese jetzt erst mal noch ein wenig. Dann ergibt sich sicher noch die eine oder andere Frage. falls ich dir nicht zusehr auf den Keks gehe
.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Nö. Ich antworte einfach, wenn ich kann 
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Ich habe noch mal zusammengefasst wie ich es jetzt verstanden habe:
- Nach dem Einschalten holt sich die Fritzbox eine 128Bit lange IPv6 Adresse via DHCPv6.
- Danach bekommt sie mittels Präfix Delegation einen /64 Präfix.
- Die Geräte im eigenen LAN Segment basteln sich daraus ihre IPv6 Adressen zusammen.
- Für die Kommunikation zB. mit Servern im Internet werden diese Adressen benutzt. (Anders als IPv4 wo die Kommunikation via NAT mit einer gemeinsamen Public IP erfolgt.
- Da PY die Präfixe dynamisch vergibt ist auch hier DynDNS erforderlich.
- Für DynDNS müsste die Fritzbox nun immer den aktuellen Präfix an den DynDNS Anbieter schicken. Tut sie aber nicht sondern sie sendet die eigene Adresse. Damit bekommt der DynDNS Anbieter aber keine, für die Kommunikation mit den Geräten im Heimnetz, gültige Adresse.
- Um dieses zu ändern müsste sich die Fritzbox eine eine Adresse aus ihrem eigenen Pool zuteilen. Damit würde dem DynDNS Anbieter immer ein gültiger Präfix übermittelt.
-Da TC immer /64 Präfixe zuteilt ist es nicht möglich eigene Subnetze zu schaffen. Selbst wenn TC zB. ein /56 Präfix zuteilen würde, klappt es nicht. Die Fritzboxen öffnen die Firewall dafür nicht, so dass die Pakete verworfen werden (Habe ich jedenfalls bei Heise gelesen).
So nun möchte ich von aussen zugreifen:
Jetzt müsste ich doch mit HTTP//[präfix:interface identifier]:5000 zugreifen können. Bei der Kofiguration als exposed Host sollte das doch mit allen Portnumern funktionieren.
Was stimmt, was ist falsch ?
Erst einmal schon Danke für deine Hilfe.
- Nach dem Einschalten holt sich die Fritzbox eine 128Bit lange IPv6 Adresse via DHCPv6.
- Danach bekommt sie mittels Präfix Delegation einen /64 Präfix.
- Die Geräte im eigenen LAN Segment basteln sich daraus ihre IPv6 Adressen zusammen.
- Für die Kommunikation zB. mit Servern im Internet werden diese Adressen benutzt. (Anders als IPv4 wo die Kommunikation via NAT mit einer gemeinsamen Public IP erfolgt.
- Da PY die Präfixe dynamisch vergibt ist auch hier DynDNS erforderlich.
- Für DynDNS müsste die Fritzbox nun immer den aktuellen Präfix an den DynDNS Anbieter schicken. Tut sie aber nicht sondern sie sendet die eigene Adresse. Damit bekommt der DynDNS Anbieter aber keine, für die Kommunikation mit den Geräten im Heimnetz, gültige Adresse.
- Um dieses zu ändern müsste sich die Fritzbox eine eine Adresse aus ihrem eigenen Pool zuteilen. Damit würde dem DynDNS Anbieter immer ein gültiger Präfix übermittelt.
-Da TC immer /64 Präfixe zuteilt ist es nicht möglich eigene Subnetze zu schaffen. Selbst wenn TC zB. ein /56 Präfix zuteilen würde, klappt es nicht. Die Fritzboxen öffnen die Firewall dafür nicht, so dass die Pakete verworfen werden (Habe ich jedenfalls bei Heise gelesen).
So nun möchte ich von aussen zugreifen:
Jetzt müsste ich doch mit HTTP//[präfix:interface identifier]:5000 zugreifen können. Bei der Kofiguration als exposed Host sollte das doch mit allen Portnumern funktionieren.
Was stimmt, was ist falsch ?
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Sehr ich das richtig, du willst eine Synology ins Internet bringen?
Dann nutzen am besten deren ddns (über Synology Server) ... Der kann auch ipv6 ootb... Und der funktioniert spitze
Dann nutzen am besten deren ddns (über Synology Server) ... Der kann auch ipv6 ootb... Und der funktioniert spitze
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Meine Diskstation kann ich von aussen erreichen. (ZB. IPv4 mit Dyndns über Raspberry PI oder Synology Quickconnect)
Worum es mir hier geht, ist wie wie man direkt per IPv6 ein Gerät aus dem Internet erreicht.
Worum es mir hier geht, ist wie wie man direkt per IPv6 ein Gerät aus dem Internet erreicht.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
also allgemein? da bin ich mangels FB raus 
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Das Prinzip ist ja für alle Router ähnlich.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
wie gesagt, ich würd die ddns geschichte für ipv6 mit dem jeweiligen client abwickeln, iss einfach einfacher...
und NUR bei nat6 evtl über den router (wenns nicht anders geht)
und NUR bei nat6 evtl über den router (wenns nicht anders geht)
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Mal sehen was oschn dazu sagt.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Ich hatte die Frage warum meine Fritzbox eine andere IP Adresse bekommt als meine Geräte im LAN auch an AVM gestellt. Die zweite Frage war ob die 4040 auch das Mesh Update bekommt. Hier die Antwort von AVM:
Guten Tag Herr
vielen Dank für Ihre Anfrage an den AVM Support.
Ad hoc kann ich mir auch nicht erklären, wieso die FRITZ!Box Ihnen diese IPv6-Adresse anzeigt. Gerne schaue ich mir dieses Problem einmal genauer an. Dazu dokumentieren Sie daher bitte mittels Screenshots wie Sie die einzelnen IP-Adressen ermittelt haben.
Es ist stark davon auszugehen, dass die FRITZ!Box 4040 auch das FRITZ!OS mit dem Mesh erhalten wird. Wann das Update allerdings veröffentlicht wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Konkrete Veröffentlichungstermine für neue FRITZ!OS-Versionen können wir Ihnen leider nicht nennen. Da alle Versionen von uns vor Freigabe umfangreich und ausgiebig getestet werden, sind die Update-Termine stark von den Ergebnissen dieser Tests abhängig und können sich kurzfristig ändern.
Auch unser Support erhält daher erst kurz vor dem Update Kenntnis von der Veröffentlichung.
Freundliche Grüße aus Berlin
(AVM Support)
Nun ich glaube dank oschn kennen wir die Antwort, Aber ich werde den Dialog mit AVM weiterführen und euch berichten.
Guten Tag Herr
vielen Dank für Ihre Anfrage an den AVM Support.
Ad hoc kann ich mir auch nicht erklären, wieso die FRITZ!Box Ihnen diese IPv6-Adresse anzeigt. Gerne schaue ich mir dieses Problem einmal genauer an. Dazu dokumentieren Sie daher bitte mittels Screenshots wie Sie die einzelnen IP-Adressen ermittelt haben.
Es ist stark davon auszugehen, dass die FRITZ!Box 4040 auch das FRITZ!OS mit dem Mesh erhalten wird. Wann das Update allerdings veröffentlicht wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Konkrete Veröffentlichungstermine für neue FRITZ!OS-Versionen können wir Ihnen leider nicht nennen. Da alle Versionen von uns vor Freigabe umfangreich und ausgiebig getestet werden, sind die Update-Termine stark von den Ergebnissen dieser Tests abhängig und können sich kurzfristig ändern.
Auch unser Support erhält daher erst kurz vor dem Update Kenntnis von der Veröffentlichung.
Freundliche Grüße aus Berlin
(AVM Support)
Nun ich glaube dank oschn kennen wir die Antwort, Aber ich werde den Dialog mit AVM weiterführen und euch berichten.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Ich würde es mot Kasimirs Vorschlag halten, und DDNS auf dem jeweiligen Client machen. Oder zur Not einem RasPi, der die Interface Identifiers der einzelnen Geräte kennt.
Die Fritzbox scheint von der Firewall zumindest mittlerweile schon mit dynamischen Präfixen umgehen zu können. Das dürfte ein Alleinstellungsmerkmal sein. Selbdt unter Linux geht es bisher nur mit manuellen Skripten, soviel ich weiß.
NAT6 würde ich vergessen. Erstens hat man dann ja wieder keine End-to-End-Verbindung. Zweitens weiß ich nichtmal, ob die Fritzbox das unterstützt.
Die Fritzbox scheint von der Firewall zumindest mittlerweile schon mit dynamischen Präfixen umgehen zu können. Das dürfte ein Alleinstellungsmerkmal sein. Selbdt unter Linux geht es bisher nur mit manuellen Skripten, soviel ich weiß.
NAT6 würde ich vergessen. Erstens hat man dann ja wieder keine End-to-End-Verbindung. Zweitens weiß ich nichtmal, ob die Fritzbox das unterstützt.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Ich habe ja kein Problem damit von aussen auf mein Netz zu zugreifen. Da kenne ich verschiedene Methoden. Mir geht es in erster Linie darum IPv6 zu lernen. Hast du mal geschaut ob an meiner Zusammenfassung alles ok ist ? Interessant fand ich auch die Antwort von AVM.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Im Prinzip stimmt deine Zusammenfassung schon. Aber:
Das ist nicht zwingend notwendig. Es würde reichen, wenn die Fritzbox-Software erkennt, dass sie für das DynDNS-Update das gleiche Präfix nutzen soll wie das, was im LAN verwendet wird.berndione hat geschrieben: Sa 13. Jan 2018, 10:35 - Um dieses zu ändern müsste sich die Fritzbox eine eine Adresse aus ihrem eigenen Pool zuteilen. Damit würde dem DynDNS Anbieter immer ein gültiger Präfix übermittelt.
Doch, das ist schon möglich. Aber man sollte es nicht tun, wenn es nicht notwendig ist. Weil dann die Subnetze so klein sind, dass die SLAAC nicht mehr funktioniert. D.h. man muss dann allen Geräten die IPv6 per DHCPv6 zuweisen, oder manuell auf den Endgeräten einstellen.-Da TC immer /64 Präfixe zuteilt ist es nicht möglich eigene Subnetze zu schaffen.
Ja, das sollte so gehen, wenn die Firewall das durchlässt. Als Exposed Host sowieso.Jetzt müsste ich doch mit HTTP//[präfix:interface identifier]:5000 zugreifen können. Bei der Kofiguration als exposed Host sollte das doch mit allen Portnumern funktionieren.
Was will denn (noch) nicht?Was stimmt, was ist falsch ?Erst einmal schon Danke für deine Hilfe.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Der Zugriff von aussen auf meine Diskstation läuft nicht. Ich habe sie aber noch nicht als Exposed Host definiert.
Komischerweise ging das bei der Kabelbox problemlos. Die Firewall deaktiviert ( ich weiss sollte man nicht machen) und schon ging der Zugriff von aussen.
Nochmal zu den Subnetzen:
/56
pppp:pppp.pppp:ppss:
Die letzen beiden Stellen sind der Subnetz Präfix, richtig ? Das heisst, dass man bei einem /64 Präfix die ersten Stellen des Interface Identifier zur Unterscheidung der Netze nutzen müsste.
Komischerweise ging das bei der Kabelbox problemlos. Die Firewall deaktiviert ( ich weiss sollte man nicht machen) und schon ging der Zugriff von aussen.
Nochmal zu den Subnetzen:
/56
pppp:pppp.pppp:ppss:
Die letzen beiden Stellen sind der Subnetz Präfix, richtig ? Das heisst, dass man bei einem /64 Präfix die ersten Stellen des Interface Identifier zur Unterscheidung der Netze nutzen müsste.
Re: Einstellungen für IPV6 im Router
Hm, ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstehe. Bei einem 56er würde ich die Stellen, die du bei dir mit "ss" gekennzeichnet hast, für die Subnetze nehmen. Der Interface-Identifier für SLAAC fängt trotzdem erst danach an. Wie man bei einem 56er SLAAC konfiguriert, ist mir noch nicht ganz klar. Ich vermute, dass man für SLAAC in einem solchen Fall erstmal manuell die Subnetze verteilen muss.