In meinen Augen zeigt dieses Durcheinander in meinen Augen ganz gut, dass dem Unternehmen hier wohl eine durchdachte Pricing-Strategie fehlt. Weniger wäre hier deutlich mehr, zumal man dann auf Neukunden-zum-Spottpreis-Hinterherwerf-Lock-Angeboten verzichten könnte und Bestandskunden nicht vor den Kopf stoßen würde.
Ich frage mich, ob, und wie man bei Pyur diese babylonische Vielfalt noch übersehen will.
Und was passiert eigentlich, wenn die Waage umschwenkt, und mehr Neukunden vorhanden sind, als Pyur finanziell leisten kann.
Die "Schläfer" (also Altkunden, die die Preisentwicklung "verschlafen") werden vielleicht auf Dauer dieses finanzielle Ungleichgewicht nicht ausgleichen. Was passiert dann?
Meine 68,00€, die ich ja zahlen sollte, sind eindeutig überteuert. Aber 19,99 €, dieser Traif deckt doch niemals die Selbstkosten eines Internetanschlusses.
In der "Plüschetage" bei Pyur sitzen wohl Pokerspieler?
Oder will man ganz viele (Neu-) Kunden zusammensammeln, und dann Pyur verkaufen, an einen Investor, der als erstes die Preise korrigiert?
Ein Unternehmen, mit vielen Kunden ist ja wohl mehr wert, als ein Unternehmen mit wenigen Kunden.
Wenn ich mich nicht irre, gab es seinerzeit bei Alice ähnliche Tendenzen. Aber ich will jetzt keine Behauptungen aufstellen, das ist ja schon fast 20 Jahre her, da lassen die Erinnerungen nach.