So'n Quatsch! Die Fritzbox spielt schon fast im Prosumer-Segment. Und die beansprucht für sich schon auch, dass so eine DDNS-Eintragung funktioniert. Und bezogen auf IPv6 ist das, was wir hier beschreiben, auch nicht ein besonders komplizierter Einzelfall, sondern das Minimum, was funktionieren muss. Außer, man möchte die Fritzbox nur per IPv6 erreichen, um sich dann per VPN dort zu verbinden, und weiter aufs private Netz zugreifen zu können.Wechsler hat geschrieben: Fr 26. Jan 2018, 18:04 Mit dem, was hier gewünscht ist, ist ein Consumer-Router wie die Fritzbox schlicht überfordert.
Hier mal Beispiel, wie man das auf professionellem Equipment umsetzt:
Ohne DNS-PTR-Eintrag ist das aber auch noch nicht ganz sauber. Und dafür braucht es mindestens einen Business-Anschluss, aber sicherlich reicht nichtmal der.1. Man läßt sich eine eigene Domain delegieren (z. B. "example.net").
2. Als authoritativer Nameserver wird der eigene Router konfiguriert (dafür braucht normalerweise es eine statische IP-Adresse, geht aber auch mit dynamischen, indem man DynDNS Hostnamen für die Nameserver records verwendet).
3. Das NAS holt meldet sich mit seinem Namen (z. B. "speicher") beim Router und holt sich per stateful DHCPv6 eine IPv6-Adresse.
4. Der Router trägt die zugeteilte Adresse in seine DNS-Zone ein.
5. Nun ist das NAS von außen unter "speicher.example.net" erreichbar, denn sobald du versuchst, einen Namen unter "example.net" aufzulösen, wird nämlich dein Router nach der Adresse gefragt und der weiß sie schließlich.
Noch(!) nicht. Wie gesagt, mit statischen Adressen macht das schon Sinn. Und bei IPv6 sind die ja semi-statisch, da der Teil aus der MAC-Adresse sich ja nicht ändert. Von daher spricht nichts dagegen, dass AVM eine vereinfachte Variante von DDNS für IPv6 einbaut, bei der man die Geräte eben festlegt, und die Box dann zusammen mit dem dynamischen Präfix die entsprechenden DDNS-Einträge updatet.Das alles ist mit AVM-Hardware so nicht umsetzbar, da die entsprechenden Funktionen in der Software komplett fehlen. Die Routeradresse in einen DynDNS-Account eintragen bringt bei IPv6 nur etwas, wenn dann die eigentliche Namensauflösung in der delegierten DNS-Zone der Router macht. Das kann eine Fritzbox aber nicht.


