Telecolumbus ganz unten ....
Verfasst: Di 12. Mai 2015, 17:28
in der Wüste der deutschen DSL-Serviceprovider ist nach meinen Erfahrungen Telecolumbus (TC) ganz, ganz , ganz unten.
Es ist kaum möglich, einen der DSL-Serviceprovider in Bezug auf versprochene und realisierte DSL-Geschwindigkeit irgendwie zu packen und auch TC macht da keine Ausnahme. Aber das soll gar nicht mein Thema sein.
Vielmehr möchte ich über meine Eindrücke zum Equipment WLAN-DSL-Router und zu meinen Erfahrungen mit dem Kunden-/Vertragsservice informieren, insb. zum Wechlserbonus.
Fangen wir mal mit dem Monstrum WLAN-DSL-Router (Kabelbox) an:
So oft, wie ich diese Box mit "Steckerziehen" neu resettet habe, kann ich seit meinem Vertragsbeginn 02/2015 fast gar nicht mehr zählen.
Ständig ist das Internet weg, also gar keine Namensauflösungen (die auch im "Normalbetrieb" ganz sehr schleppend ausgeführt werden).
Da nützt auch das 50.000er DSL nichts - zumindest war das normale Surfen bei meiner bisherigen 2.000er DSL gefühlt besser.
Sicherlich geht das Download und das Streaming flott, wenn Kabelbox die Site erst einmal zur Verfügung gestellt hat - das will ich gar nicht abstreiten. Ich habe dann die Kabelbox-Firewall mehr oder weniger deaktiviert, nach meinem Gefühl brachte das ein wenig.
Der USB-Anschluss an der Kabelbox taugt außerdem eigentlich auch nichts, dh. keine Netzwerkfunktionalität in Bezug auf Speicher (NAS) oder Drucker - hab ich dann über einen Raspberry selbst über LAN zugebastelt.
Sowas kannte ich bisher bei meinen Fitzboxen gar nicht - also weder das ständigen resetten noch die fehlende Funktionalitäten.
Übrigens ist das "Steckerziehen" der einzig sinnvolle Rat des Kundenservice, den er parat hat, wenn man Hilfe will.
Kommen wir nun zum Vertragsservice, insb. zum Wechslerbonus - also dem quasi unentgeltlichen Parallelbetrieb des TC-DSL neben dem bisherigen Provider, bis der Vertrag ausläuft. Selbst wenn TC Rufnummern portiert und dabei vom bisherigen Provider auch das Ende des Vertrages erfährt, will TC eine lupenechte Bestätigung der Kündigung. Dort muss alles genau drauf stehen, also Name, Adresse, Vertragsbeginn, Vertragsende, Leistungsumfang und was weiss ich nicht alles. Bekommt man so i.d.R. nicht vom bisherigen Provider, die haben das auch in ihren Online-Kundenportalen dokumentiert. Also macht man Screenshots- vom Kündigungsstatus zum Beispiel.
Und schickt es zu TC - und es kommt nichts zurück, dh. keine Meldung, dass das reicht oder nicht reicht.
Was erwartet der blauäugige Kunde ?? Das ist so alles iO - und bekommt eine kalte Dusche bei den ersten Rechnungen. Dort sind alle Gebühren abgerechnet - also nix mit Wechslerbonus.
Also macht man wütende Telefonate mit dem Kundenservice, schreibt sich in endlosen Mails den Frust von der Seele: keine Chance, es ist zu spät- Die Unterlage Screenshot war nicht ausreichend. Da war der Name/die Adresse nicht sichtbar. Da hilft nichts mehr, die 4-Wochenfrist für den Nachweis des Parallelbetriebs ist abgelaufen.
Da hat doch TC wieder mal kräftig gespart. Und der Kunde ist ein Schelm, wenn er Böses dabei denkt, gell !?
Noch ein Argument, was mich sicherlich zum einem erneuten Wechsel veranlassen wird:
Kürzlich, so über die Osterfeiertage war das Kabel weg, also kein TV, kein Internet, kein IP-Festnetztelefon. Fast eine Woche!
Klar, auch TC hatte Feiertage - nach dem Ostermontag ging man wieder in die Spur, Mittwoch ging's dann wieder.
Der Kundenservice zeigte sich erstaunt über die Verärgerung, die man hat, wenn das Telefon nicht geht. Es hätte doch heute doch wohl jeder eine Handy-Flat ....
Und der TC-Kundenservice telefoniert lieber mit dem Kunden - als dass er sich schriftlich äußert. Das ist bei evtl. gerichtlichen Auseinandersetztungen ganz schlecht, weil es der Kunde nicht nachweisen kann.
Also, wer mit einem TC-DSL-Anschluss liebäugelt, sollte sorgfältig die Landschaft der DSL-Provider prüfen.
Es ist kaum möglich, einen der DSL-Serviceprovider in Bezug auf versprochene und realisierte DSL-Geschwindigkeit irgendwie zu packen und auch TC macht da keine Ausnahme. Aber das soll gar nicht mein Thema sein.
Vielmehr möchte ich über meine Eindrücke zum Equipment WLAN-DSL-Router und zu meinen Erfahrungen mit dem Kunden-/Vertragsservice informieren, insb. zum Wechlserbonus.
Fangen wir mal mit dem Monstrum WLAN-DSL-Router (Kabelbox) an:
So oft, wie ich diese Box mit "Steckerziehen" neu resettet habe, kann ich seit meinem Vertragsbeginn 02/2015 fast gar nicht mehr zählen.
Ständig ist das Internet weg, also gar keine Namensauflösungen (die auch im "Normalbetrieb" ganz sehr schleppend ausgeführt werden).
Da nützt auch das 50.000er DSL nichts - zumindest war das normale Surfen bei meiner bisherigen 2.000er DSL gefühlt besser.
Sicherlich geht das Download und das Streaming flott, wenn Kabelbox die Site erst einmal zur Verfügung gestellt hat - das will ich gar nicht abstreiten. Ich habe dann die Kabelbox-Firewall mehr oder weniger deaktiviert, nach meinem Gefühl brachte das ein wenig.
Der USB-Anschluss an der Kabelbox taugt außerdem eigentlich auch nichts, dh. keine Netzwerkfunktionalität in Bezug auf Speicher (NAS) oder Drucker - hab ich dann über einen Raspberry selbst über LAN zugebastelt.
Sowas kannte ich bisher bei meinen Fitzboxen gar nicht - also weder das ständigen resetten noch die fehlende Funktionalitäten.
Übrigens ist das "Steckerziehen" der einzig sinnvolle Rat des Kundenservice, den er parat hat, wenn man Hilfe will.
Kommen wir nun zum Vertragsservice, insb. zum Wechslerbonus - also dem quasi unentgeltlichen Parallelbetrieb des TC-DSL neben dem bisherigen Provider, bis der Vertrag ausläuft. Selbst wenn TC Rufnummern portiert und dabei vom bisherigen Provider auch das Ende des Vertrages erfährt, will TC eine lupenechte Bestätigung der Kündigung. Dort muss alles genau drauf stehen, also Name, Adresse, Vertragsbeginn, Vertragsende, Leistungsumfang und was weiss ich nicht alles. Bekommt man so i.d.R. nicht vom bisherigen Provider, die haben das auch in ihren Online-Kundenportalen dokumentiert. Also macht man Screenshots- vom Kündigungsstatus zum Beispiel.
Und schickt es zu TC - und es kommt nichts zurück, dh. keine Meldung, dass das reicht oder nicht reicht.
Was erwartet der blauäugige Kunde ?? Das ist so alles iO - und bekommt eine kalte Dusche bei den ersten Rechnungen. Dort sind alle Gebühren abgerechnet - also nix mit Wechslerbonus.
Also macht man wütende Telefonate mit dem Kundenservice, schreibt sich in endlosen Mails den Frust von der Seele: keine Chance, es ist zu spät- Die Unterlage Screenshot war nicht ausreichend. Da war der Name/die Adresse nicht sichtbar. Da hilft nichts mehr, die 4-Wochenfrist für den Nachweis des Parallelbetriebs ist abgelaufen.
Da hat doch TC wieder mal kräftig gespart. Und der Kunde ist ein Schelm, wenn er Böses dabei denkt, gell !?
Noch ein Argument, was mich sicherlich zum einem erneuten Wechsel veranlassen wird:
Kürzlich, so über die Osterfeiertage war das Kabel weg, also kein TV, kein Internet, kein IP-Festnetztelefon. Fast eine Woche!
Klar, auch TC hatte Feiertage - nach dem Ostermontag ging man wieder in die Spur, Mittwoch ging's dann wieder.
Der Kundenservice zeigte sich erstaunt über die Verärgerung, die man hat, wenn das Telefon nicht geht. Es hätte doch heute doch wohl jeder eine Handy-Flat ....
Und der TC-Kundenservice telefoniert lieber mit dem Kunden - als dass er sich schriftlich äußert. Das ist bei evtl. gerichtlichen Auseinandersetztungen ganz schlecht, weil es der Kunde nicht nachweisen kann.
Also, wer mit einem TC-DSL-Anschluss liebäugelt, sollte sorgfältig die Landschaft der DSL-Provider prüfen.