Modem defekt - Ersatz: Kabelbox als Modem konfiguriert
Verfasst: Fr 10. Apr 2020, 20:04
Hallo zusammen,
nach fast 8 Jahren treuer Dienste hat das Thomson-Modem THG 571K bei mir den Geist aufgegeben. Die Zustellung eines Ersatzgerätes erfolgte nach Meldung an der Hotline erfreulicherweise sehr zügig und absolut unkompliziert.
Als Ersatzgerät erhielt ich die Kabelbox Compal CH7467CE. Direkt nach Empfang schloss ich diese an und richtete WLAN und das Heimnetzwerk ein. Leider ging die Internetverbindung und Telefonie noch nicht. Nach kurzer Rücksprache mit der Hotline sollte ich noch 2-3 Stunden warten, dann aktiviere sich das Gerät selbst.
Als nach der Zeitspanne immer noch nichts passierte, startete ich die Box neu. Der Neustart dauerte etwas länger, die Verbindung zum Kabelnetz wurde 2 oder sogar 3 Mal neu hergestellt. Offensichtlich lud die Box eine neue Konfiguration und startete selbstständig neu. Danach gingen jedenfalls Internet und Telefonie wieder.
Allerdings war nun das WLAN plötzlich weg. In der Web-Konfiguration der Box war WLAN deaktiviert und ließ sich auch nicht wieder aktivieren. Der Mitarbeiter an der Hotline stellte fest, dass bei meinem Altvertrag ja ein reines Modem hinterlegt war und deswegen das Ersatzgerät auch nur als Modem konfiguriert sei (ohne WLAN und ohne Router-Funktion). Ich erwiderte, dass bei Vertragsschluss ein WLAN-Router D-Link DIR-615 gratis mitgeliefert wurde. (Der hatte zwar schon vor ein paar Jahren den Geist aufgegeben, allerdings ist auch die von mir ersatzweise angeschaffte Fritzbox 4020 zuletzt ausgefallen.) Er meinte jedenfalls er hätte keine Berechtigung die Box anders zu konfigurieren.
Plötzlich bemerkte er, meine Internetgeschwindigkeit sei viel zu langsam (habe noch einen Altvertrag 2er Kombi 16). Ich entgegnete die Geschwindigkeit sei für mich vollkommen ausreichend und zufriedenstellend. Er erwiderte, sie sei zu langsam. Da wurde es mir zu bunt. Ich teilte ihm mit, dass nur ich als Verbraucher feststellen könne, ob die von mir gebuchte Internetgeschwindigkeit für mich ausreichend schnell sei. Wir verabschiedeten uns dann kurz und das Gespräch war beendet.
Fazit:
Was sitzen denn da bitteschön für Kleingeister? Wieso verschickt man eine technisch voll ausgestattete Kabelbox und betreibt dann einen Aufwand, die meisten Standardfunktionen darin abzuschalten. Das wäre doch nun wirklich eine hervorragende Möglichkeit gewesen, sich als moderner, kundenfreundlicher Anbieter zu präsentieren. Stattdessen folgt dann noch so ein Blödsinn wie im letzten Telefonat, wo auf - je nach Sichtweise - unverschämte oder einfach nur äußerst plumpe Art und Weise versucht wird, ein Verkaufsgespräch anzubahnen.
Aber wenn TC/Pyur sich auf die alten Vertragszustände beruft, kann ich das auch. Im Juni ziehe ich um, Kabelnetz ist in der neuen Wohnung nicht vorhanden. Da ich noch den Altvertrag von 2012 habe, werde ich mich auch auf die Kündigungsklausel der damals geltenden AGB berufen. Die sah damals noch vor, dass bei Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet eine fristlose Kündigung zum Ende des Auszugsmonats möglich ist. Die Option ziehe ich dann. Eigentlich schade, bin ich doch über die Jahre ganz zufrieden gewesen. Aber so ein Vorfall macht den Abschied dann doch wieder etwas leichter.
nach fast 8 Jahren treuer Dienste hat das Thomson-Modem THG 571K bei mir den Geist aufgegeben. Die Zustellung eines Ersatzgerätes erfolgte nach Meldung an der Hotline erfreulicherweise sehr zügig und absolut unkompliziert.
Als Ersatzgerät erhielt ich die Kabelbox Compal CH7467CE. Direkt nach Empfang schloss ich diese an und richtete WLAN und das Heimnetzwerk ein. Leider ging die Internetverbindung und Telefonie noch nicht. Nach kurzer Rücksprache mit der Hotline sollte ich noch 2-3 Stunden warten, dann aktiviere sich das Gerät selbst.
Als nach der Zeitspanne immer noch nichts passierte, startete ich die Box neu. Der Neustart dauerte etwas länger, die Verbindung zum Kabelnetz wurde 2 oder sogar 3 Mal neu hergestellt. Offensichtlich lud die Box eine neue Konfiguration und startete selbstständig neu. Danach gingen jedenfalls Internet und Telefonie wieder.
Allerdings war nun das WLAN plötzlich weg. In der Web-Konfiguration der Box war WLAN deaktiviert und ließ sich auch nicht wieder aktivieren. Der Mitarbeiter an der Hotline stellte fest, dass bei meinem Altvertrag ja ein reines Modem hinterlegt war und deswegen das Ersatzgerät auch nur als Modem konfiguriert sei (ohne WLAN und ohne Router-Funktion). Ich erwiderte, dass bei Vertragsschluss ein WLAN-Router D-Link DIR-615 gratis mitgeliefert wurde. (Der hatte zwar schon vor ein paar Jahren den Geist aufgegeben, allerdings ist auch die von mir ersatzweise angeschaffte Fritzbox 4020 zuletzt ausgefallen.) Er meinte jedenfalls er hätte keine Berechtigung die Box anders zu konfigurieren.
Plötzlich bemerkte er, meine Internetgeschwindigkeit sei viel zu langsam (habe noch einen Altvertrag 2er Kombi 16). Ich entgegnete die Geschwindigkeit sei für mich vollkommen ausreichend und zufriedenstellend. Er erwiderte, sie sei zu langsam. Da wurde es mir zu bunt. Ich teilte ihm mit, dass nur ich als Verbraucher feststellen könne, ob die von mir gebuchte Internetgeschwindigkeit für mich ausreichend schnell sei. Wir verabschiedeten uns dann kurz und das Gespräch war beendet.
Fazit:
Was sitzen denn da bitteschön für Kleingeister? Wieso verschickt man eine technisch voll ausgestattete Kabelbox und betreibt dann einen Aufwand, die meisten Standardfunktionen darin abzuschalten. Das wäre doch nun wirklich eine hervorragende Möglichkeit gewesen, sich als moderner, kundenfreundlicher Anbieter zu präsentieren. Stattdessen folgt dann noch so ein Blödsinn wie im letzten Telefonat, wo auf - je nach Sichtweise - unverschämte oder einfach nur äußerst plumpe Art und Weise versucht wird, ein Verkaufsgespräch anzubahnen.
Aber wenn TC/Pyur sich auf die alten Vertragszustände beruft, kann ich das auch. Im Juni ziehe ich um, Kabelnetz ist in der neuen Wohnung nicht vorhanden. Da ich noch den Altvertrag von 2012 habe, werde ich mich auch auf die Kündigungsklausel der damals geltenden AGB berufen. Die sah damals noch vor, dass bei Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet eine fristlose Kündigung zum Ende des Auszugsmonats möglich ist. Die Option ziehe ich dann. Eigentlich schade, bin ich doch über die Jahre ganz zufrieden gewesen. Aber so ein Vorfall macht den Abschied dann doch wieder etwas leichter.