Jay hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 22:01
Erstmal danke für die wichtige Info!
Eigentlich sollte mich das alles gar nicht mehr groß wundern, aber das kann doch nicht sein das man so viele unterschiedliche Informationen bekommt....
Die einzig logische Erklärung wäre, das du keinen passiven Anschluss hast, sondern einen aktiven, also nicht GPON, sondern AON, oder die Infos die man über GPON etc, bekommen kann, sind halt durch die Bank weg falsch.
Das würde auch zu der Aussage passen, dass es bei manchen Anschlüssen geht, bei anderen aber nicht.
Laut ChatGPT gibt aber noch weitere Möglichkeiten, weil man GPON wohl auch so aufbauen könnte, das man Kunden eine eigene IPv4 geben kann
was aber in den meisten Fällen eher nicht zum tragen kommt, weil natürlich sehr aufwändig.
Es freut mich das es für dich so gut gelaufen ist.
Ich werden wohl die selbe Nummer selber noch mal anrufen und checken lassen ob hier auch das gleich möglich wäre.
Lg
Also ich habe definitiv einen GPON-Anschluss (FRITZ!SFP GPON -> war damals auch ein echter Krampf, den eigenen Router ins Pyur-Netz zu bekommen).
Mein Telefonat noch etwas detaillierter geschildert:
Ich habe den technischen Support gefragt, welchen Business-Tarif ich buchen müsste, um eine öffentliche IPv4 zu bekommen. Ob dynamisch oder statisch war mir dabei egal, Hauptsache von außen erreichbar. Er stieg direkt mit der Information ein, dass feste IPv4-Adressen inzwischen gar nicht mehr bereitgestellt werden, in keinem Business-Tarif.
Eine dynamische öffentliche IPv4 sei zwar grundsätzlich weiterhin möglich, könne aber nicht an jedem Anschluss garantiert werden. Nach seiner Erfahrung liege die Quote bei etwa 50/50. Er sagte auch sehr klar, dass es keine gute Idee sei, einen Business-Tarif ausschließlich wegen der öffentlichen IPv4 abzuschließen. Diese könne eben nicht zugesichert werden, und da Business-Tarife keine Widerrufsfrist haben, bleibe man am Ende auf den Mehrkosten sitzen, unter Umständen ganz ohne öffentliche IPv4.
Ich habe dann konkret gefragt, ob man jeden Tarif auf Non-NAT umstellen könne, was er kurz und knapp bejahte. Auf meine Frage, was ich nun am besten tun sollte, meinte er trocken, dass er zwar eigentlich nur für Business-Kunden zuständig sei, das aber gerne kurz erledigt.
Nach der Identifizierung hat er, vermutlich vereinfacht ausgedrückt, einfach eine Checkbox für den NAT-Modus deaktiviert. Ich solle kurz warten, bis es zu einer Verbindungstrennung kommt, danach sollte die öffentliche IPv4 aktiv sein. Falls es nicht funktionieren würde, wäre auch ein Business-Tarif keine Lösung, dann gäbe der Anschluss das schlicht nicht her.
Zum Schluss habe ich noch gefragt, warum das plötzlich so unkompliziert möglich war. Ich hatte ja bereits letztes Jahr per E-Mail, Telefon- und Social-Media-Support versucht, eine öffentliche IPv4 zu bekommen, damals aber ohne jede Chance.
So ganz erklären konnte er sich das selbst nicht. Unbekannt war es ihm allerdings auch nicht. Seine Vermutung war, dass einige Kollegen es entweder nicht besser wissen oder eine feste IPv4 mit einer öffentlichen IPv4 verwechseln. Letztere scheint es bei Pyur ja tatsächlich nicht mehr zu geben.