Hallo,
ich habe eine Frage bzgl. des IPv6-Portforwardings in der WLAN Kabelbox (CH7485E).
Ich hinterlege die IPv6-Adresse des Hosts und gebe als Start / Endport TCP 443/443 bzw Start / Entport TCP 80 / 80 an.
Mit dem bestätigen habe ich dann die zwei aktiven Einträge. Jedoch kann ich von einem zweiten Host nicht auf die IPv6-Adresse zugreifen. Das funktionierte erst, als ich die IPv6-Firewall kurzzeitig deaktivierte.
Mach ich etwas falsch? Muss der Router für ein Port-Forwarding neugestartet werden? Die IPv6-Firewall zu deaktivieren ist ja keine Option und dann wäre auch das Port-Forwarding sinnlos.
WLAN Kabelbox (CH7485E) IPv6-Forwarding
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Re: WLAN Kabelbox (CH7485E) IPv6-Forwarding
Bei mir funktioniert nicht einmal ausgehendes IPv6, wenn ich die Firewall aktiviert habe. Also ja, vermutlich musst du die Firewall deaktivieren, und natürlich ist dann das Port-Forwarding auch sinnlos. Wobei "Forwarding" bei IPv6 ja eh nicht so richtig ist. Korrekt müsste es einfach nur ein Loch in der Firewall sein.
Re: WLAN Kabelbox (CH7485E) IPv6-Forwarding
Ich habe gerade durch einen älteren Beitrag festgestellt, das ein IPv4-Forwarding von einer öffentlichen IP-Adresse aus funktioniert. Ich habe es gerade selbst erfolgreich im Mobilfunk Netz getestet.
Wie geht das denn bitte bei CGN/DSLite? Bekommt ein TC/Pyur-Kunde eine öffentliche IPv4-Adresse, sobald er am Router ein Forwarding konfiguriert? Wenn dem so ist, sind ja alle Kunden mit dem THOMSON-Modem eher im Nachteil und brauchen solche Krücken wie Portmapper-Dienste, aber dafür haben Sie vernünftiges IPv6.
Wie geht das denn bitte bei CGN/DSLite? Bekommt ein TC/Pyur-Kunde eine öffentliche IPv4-Adresse, sobald er am Router ein Forwarding konfiguriert? Wenn dem so ist, sind ja alle Kunden mit dem THOMSON-Modem eher im Nachteil und brauchen solche Krücken wie Portmapper-Dienste, aber dafür haben Sie vernünftiges IPv6.
Re: WLAN Kabelbox (CH7485E) IPv6-Forwarding
Bei TC gibt es kein DSLite. Es gibt aber CGNAT, allerdings ein 1:1 NAT. D.h. jede private Adresse hat eine eindeutige öffentliche Adresse, und alle Anfragen an die öffentliche IP werden 1:1 an die private IPv4 weitergeleitet. Mit der Konfiguration des Forwarding hat das nichts zu tun. Deswegen geht das auch so mit dem Thomson-Modem, oder wenn du deine Kabelbox in den Bridge-Modus schalten lässt. Vernünftiges IPv6 sollte es auch bei beiden geben (keine Ahnung, wie das beim Thomson-Modem tatsächlich ist). Das Problem ist hier eher die Software auf der Kabelbox, die einfach schelcht programmiert ist. Wenn du die Kabelbox in den Bridge-Modus schalten lässt, kannst du auch direkt dahinter deinen eigenen IPv6-fähigen Router klemmen, und dann auf dem sowohl das IPv4-Port-Forwarding konfigurieren, als auch eine besser funktionierende IPv6-Implementierung nutzen.