Sambipfa hat geschrieben: Do 9. Feb 2023, 02:47Außerdem bin ich auf dieses
YouTube Video gestoßen, wo er das auch nochmal anmerkt.
Leider werden in dem Video mit viel Selbstsicherheit viele Dinge behauptet, die nicht stimmen. Er hat garnicht verstanden was der Status seines Hotspots überhaupt bedeutet und vorallem wozu das bis zur Änderung gut war. Die Hotspots hatten, wie man es noch von Tauschbörsen kennt, Listen von bekannten Hotspots ausgetauscht um die Blockchain auf jedem Gerät synchron zuhalten damit das Mining funktioniert.
Synchronisierung und Mining haben bei ihm funktioniert. Er hatte wohl die Erwartung mit Öffnung des Ports die Gelddruckmaschine anzuschalten und ein Vermögen zu verdienen. 1 Dollar pro Tag bei minimalen Stromkosten ist schon mehr als man erwarten kann.
Jetzt zum eigentlichen Problem. Man kann an der Kabelbox Ports öffnen, sogar die Firwall komplett deaktivieren. Und das funktioniert auch. Nur nützt das alles nichts wenn man als PYUR-Kunde hinter einem
PAT hängt und sich eine öffentliche IP mit mehreren PYUR-Kunden teilen muss.
Der Zugriff von außen ist dadurch natürlich nicht möglich weil in der Anfrage nur die öffentliche IP steht aber nicht an welchen PYUR-Kunden genau weitergeleitet werden soll. Dafür wäre eine explizite statische Portweiterleitung auf die interne IP des jeweiligen PYUR-Kunden notwendig.
Ob das PYUR auf Kundenwunsch einrichtet, glaube ich eher nicht. Und wenn dann mit Sicherheit keine Standardports (443,80,usw...). Und ob das überhaupt geht ist auch fraglich weil die öffentliche IP direkt auf das WAN-Interface der Kabelbox gemappt ist und nicht wie im Bridgemodus eine private IP zugewiesen bekommt.
Die andere Möglichkeit wäre IPv6-Adressen zu nutzen. Da hat jedes deiner Geräte eine eigene öffentliche IPv6-Adresse. Naja eigentlich sind es sogar mindestens 2.